Opensource in Ihrem Unternehmen

Windows adé – kann ich mir nicht vorstellen!

Sich für Opensource zu entscheiden bedeutet nicht zwangsläufig, sich gegen Windows zu entscheiden!
Viele Opensource Produkte laufen neben Linux auch unter Windows und vielen anderen Plattformen wie z.B. Mac OS X. So können Sie Schritt für Schritt einzelne Anwendungen ersetzen und werden so nach und nach auch freier bei der Wahl Ihres Desktop Betriebssystems.

Ist denn Opensource wirklich reif für den professionellen Einsatz?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Opensource ist unter anderem ein Konzept, wie Software entwickelt wird. Dieses Konzept erreicht erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen, kommerziellen Entwicklungsverfahren. Aber wie wo anders auch, ergibt ein gutes Konzept allein noch kein gutes Produkt. Wenn man das Angebot an Opensource Produkten genau untersucht, wird man feststellen, dass es für fast alle Bereiche brauchbare Lösungen gibt. Weitere Informationen finden Sie hier:

Natürlich gibt es in einigen Bereichen kommerzielle Produkte, die den existierenden Opensource Lösungen (noch) überlegen sind. Opensource Projekte entwickeln sich häufig etwas langsamer, besonders in Randbereichen bei Spezialsoftware. Auf lange Sicht liefern sie aber qualitativ hochwertigere Software, da eine neue Version nicht unter dem Druck einer Marketing Abteilung sondern rein nach Qualitätsstandards heraus gebracht wird.

Beispielsweise werden Anwender einschlägiger, kommerzieller 3D Konstruktions Software bei jeder neuen Version erneut als unfreiwillige Beta Tester herangezogen. Meist ist die Software erst nach dem 2. oder 3. Service Release wirklich produktiv zu nutzen.
Auch im CAD Bereich lohnt es sich inzwischen, mal einen Blick auf die andere Seite zu wagen, und zu prüfen, ob die vorhandene Funktionalität der Opensource Produkte nicht ausreicht und der eine oder andere vielleicht notwendige Workaround sich durch die enormen Einsparungen nicht doch rechnet.

Man kann sicher nicht stur alles auf Opensource umstellen. Aber auch viele gute kommerzielle Programme werden von vornherein Betriebssystem unabhängig entwickelt oder wurden zunächst unter anderen Betriebssystemen entwickelt und erst nachträglich auf Windows portiert, wie z.B. die Oracle Datenbank.
Wir achten bei der Auswahl von Produkten darauf, Anbieter zu finden, die plattformunabhängig programmieren und Sie in Zukunft nicht bei der Wahl Ihres Betriebssystems einschränken.

Linux als Server

Im Serverbereich ist es in vielen Fällen sehr leicht auf Linux umzusteigen. Der Anwender am Windows PC merkt den Unterschied in der Regel nicht und nur in den Fällen, bei denen servergestützte Programme im Einsatz sind, die nicht unter Linux laufen, muss nach Alternativen gesucht werden, bevor ein Umstieg möglich wird. Selbstverständlich ist auch ein Mischbetrieb möglich und in einigen Fällen sicher sinnvoll. So könnte z.B. der Intranet-/Extranet-/Email-Server und der File-/Datenbank-Server unter Linux laufen und daneben existiert ein Windows Server, auf dem eine einzelne spezielle Anwendung läuft, für die es keinen Ersatz gibt. So profitieren Sie bei den wichtigsten Anwendungen, besonders solchen, die Kontakt zum Internet haben, von der Sicherheit und Stabilität des Linux Systems ohne auf die Qualität ihrer speziellen Anwendung verzichten zu müssen.

Linux auf dem Desktop

Die Umstellung Ihrer Desktop PCs ist in den meisten Fällen aufwändiger. Es muss sorgfältig geprüft werden, welche Anwendungen benötigt werden und ob für alle eingesetzten Produkte Linuxversionen oder alternative Programme verfügbar sind. Einzelne Windows Anwendungen können mit Hilfe von Virtualisierungssoftware auch in virtuellen Maschinen weiter unter Windows laufen.
Für die meisten Standardanwendungen gibt es Ersatz unter Linux. Trotzdem muss hier detailliert geprüft werden, ob die einzelnen Programme alle Anforderungen erfüllen.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor für eine Umstellung auf Linux Desktop ist der Schulungsaufwand und die Akzeptanz der Mitarbeiter, sich mit einem neuen System zu beschäftigen. Entscheidend für den Erfolg ist hier vor allem, in wie weit darauf geachtet wurde, schon im Vorfeld unter Windows mit plattformunabhängigen Produkten zu arbeiten, so dass der Anwender unter Linux bereits seine gewohnten Programme vorfindet und sich so auf die wenigen, für ihn wichtigen Betriebssystem spezifischen Änderungen konzentrieren kann.

Alternativen zu Linux

Linux hat inzwischen eine enorm hohe Qualität und Verbreitung. Die Vielzahl der Anbieter, Distributionen und verfügbaren Programme bietet sicher die größte Flexibilität. Trotzdem ist es in einigen Fällen sinnvoll, andere, u.U. kommerzielle Alternativen, in Betracht zu ziehen.
Dazu zählen:

  • Mac OS X als komfortabler Desktop (und als teurer aber komfortabler Server)
    (teilweise Opensource / kommerziell / kostenpflichtig)
  • OpenBSD für besonders hohe Sicherheitsanforderungen bei Firewalls
    (Opensource)
  • NetBSD für exotische Hardware
    (Opensource)
  • FreeBSD als leistungsfähiger High End Webserver
    (Opensource)

Alle genannten Systeme sind Unix Systeme, so das theoretisch alle unter Linux verwendbaren Opensource Programme nutzbar sind. Um die Programme nutzen zu können, müssen sie allerdings erst für das entsprechende System kompiliert werden. Dazu sind häufig kleine Änderungen (Patches) am Quellcode notwendig. Je nach System existiert eine unterschiedliche Anzahl bereits vorbereiteter bzw. kompilierter Pakete, so dass die Anzahl der tatsächlich für den normalen Benutzer verwendbaren Programme von System zu System variiert.

Unsere Leistung

Wir begleiten Sie von der Produktauswahl über die Installation und Migration bis zur Schulung und Wartung Ihrer Systeme.

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